Aktuelle Entwicklungen (Unterseite von Wirtschaftspolitik)

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Dr. Christoph Sokolowski

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wdk beim hessischen Ministerpräsidenten Bouffier

Am 17. Mai 2018 hat in der Hessischen Staatskanzlei ein ausführliches Gespräch von wdk-Vertretern mit dem hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier stattgefunden. Dabei ging um eine breite Palette an Sachthemen, angefangen von der Forderung nach einer faktenbasierten Diskussion über die Antriebskonzepte der Zukunft, über Fragen der Kreislaufwirtschaft und den bewährten Entsorgungswegen für Altgummi bis hin zur steuerlichen Absetzbarkeit von Personalaufwendungen bei Forschung und Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen. Teilnehmer des Gesprächs waren (auf dem Foto v.l.n.r.): Olaf Hahn (Geschäftsführer SumiRiko AVS Germany), Franz Josef Wolf (Geschäftsführer WOCO Group), Volker Bouffier, Dr. Ralf Holschumacher (wdk-Präsident, Geschäftsführer MAPA GmbH) und Boris Engelhardt (wdk-Hauptgeschäftsführer).

Nachhaltigkeit
Förderung eines Projekts "Nachhaltigkeit beim Anbau von Naturkautschuk" durch das UBA?

Das Umweltbundesamt fördert finanziell ein Projekt zum Thema „Nachhaltig­keit beim Anbau von Naturkautschuk: Ansatzpunkte für deutsche Unternehmen“. Damit ignoriert das UBA, dass die deutschen Kautschukindustrie bereits 2012 mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Nach­haltigkeitscharta „Nachhaltige Vernetzung“ erarbeitet hat. Diese wurde 2014 gemeinsam von BMWi und wdk der Öffentlichkeit vorgestellt. Da der wdk auch an dem Projekt nicht beteiligt wird, hat er sein Unverständnis über diese Vorgehensweise sowohl gegenüber der Leitung des UBA als auch gegenüber BMWi und BMU klar zum Ausdruck gebracht.

Stellungnahme von wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt
ROHSTOFFE
Die Forderung des wdk nach einem Bundesbeauftragten für Rohstoffe

Die Europäische Kommission hat im September 2017 mit Naturkautschuk erstmalig einen organischen Rohstoff in die Liste kritischer Rohstoffe für die EU aufgenommen. Hauptzweck dieser alle drei Jahre aktualisierten Liste ist es, die Rohstoffe mit hohem Versorgungsrisiko und großer wirtschaftlicher Bedeutung zu ermitteln, da ein verlässlicher und ungehinderter Zugang dazu für die europäische Industrie und die Wertschöpfungsketten ausgesprochen wichtig ist. Zugleich soll sie auch einen Anreiz für die Erzeugung kritischer Rohstoffe in Europa schaffen. Angesichts der Aufnahme von Naturkautschuk in die Liste kritischer Rohstoffe fällt das Fehlen eines Bundesbeauftragten für Rohstoffe auf. Dabei könnte ein solcher zentraler Koordinator nicht nur bei Naturkautschuk, sondern auch bei allen anderen genannten Rohstoffen für die Unternehmen und damit für den Industriestandort Deutschland von hohem Nutzen sein.

wdk-Positionspapier
Nach Aufnahme von Naturkautschuk in die Liste kritischer Rohstoffe für die EU: wdk fordert Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Rohstoffe