Energiekosten (Unterseite von Positionen)

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Dr. Christoph Sokolowski

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Bündnis faire Energiewende
Appell an die wirtschaftspolitische Vernunft

Das Bundeskabinett hat am 23. Oktober 2019 das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zur Einführung eines nationalen Emissionshandels für Brennstoffe auf den Weg gebracht. Ziel ist laut Aussage der Bundesregierung, das Verbrennen von fossilen Brennstoffen für den Verkehr und das Heizen schrittweise teurer und so den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver zu machen.

Durch das Gesetz sollen die Inverkehrbringer von Kraft- und Brennstoffen verpflichtet werden, Emissionszertifikate zu erwerben. Ursprünglich war ein Festpreis von zunächst 10 Euro/t CO2 geplant. Allerdings haben sich Bund und Länder im Dezember 2019 im Vermittlungsausschuss darauf verständigt, ab 2021 einen Preis für die Tonne CO2 von 25 Euro einzuführen. Dies ist aus Sicht des Bündnis Faire Energiewende ein Schlag ins Gesicht der mittelständischen Industrie (Pressemitteilung).

Bündnis faire Energiewende
Die Energiewende bezahlbar machen!

Die Kosten der Energiewende haben bereits jetzt für viele mittelständische Industrieunternehmen die Grenze des Erträglichen weit überschritten. Die hohe Belastung der Betriebe und die Ungewissheit über die weitere Entwicklung führen dazu, dass notwendige Investitionen nicht getätigt und dringend benötigte Mitarbeiter nicht eingestellt werden können. Der wdk engagiert sich gemeinsam mit anderen mittelständischen Industrieverbänden dafür, dass die Energiewende für die Unternehmen bezahlbar wird.

Bündnis faire Energiewende
Zukunftsfrage Energiewende - wie vereinbaren wir Klimaschutz, industrielle Arbeitsplätze und Investitionen?

Auf großen Zuspruch stieß die Veranstaltung „Zukunftsfrage Energiewende – wie vereinbaren wir Klimaschutz und industrielle Arbeitsplätze und Investitionen?“ des Bündnis faire Energiewende am 11. Oktober 2017 in Düsseldorf. Trotz unterschiedlicher Auffassung in Detailfragen waren sich alle Diskutanten und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft darüber einig, dass der Strompreis in Deutschland dringend gesenkt werden muss. Es wurde erneut deutlich, dass die Belastungen durch die hohen Umlagen auf den Strompreis nicht länger tragbar sind und auch die gewünschte Sektorkopplung wegen des hohen Strompreises ausgebremst wird.

Eine Analyse von Verbräuchen, Preisen und Abgaben
Energiekostenbelastung mittelständisch geprägter Branchen in Deutschland

Viele Unternehmen sehen sich mit Belastungen durch hohe Energiekosten konfrontiert. Während die Preise für in- und ausländische Konkurrenten gleichermaßen schwanken, betreffen die staatlich induzierten Abgaben wie Steuern, Umlagen und Entgelte nur die inländischen Unternehmen. Die meisten Steuersätze ändern sich zwar im Zeitablauf nur wenig oder gar nicht. Andere Abgaben, insbesondere solche auf den Stromverbrauch, unterliegen hingegen großen Veränderungen. Namentlich EEG-Umlage und Netzentgelte sind zuletzt deutlich angestiegen. Die Höhe der EEG-Umlage hat sich seit 2010 verdreifacht. Angesichts des geplanten weiteren Ausbaus Erneuerbarer Energien und der notwendigen Investitionen in eine adäquate Netzinfrastruktur wird die Belastung in den nächsten Jahren weiter steigen.