Pressemitteilungen (Übersichtsseite)

Seite teilen

Kontakt
Ihr Ansprechpartner

Dr. Christoph Sokolowski

c.sokolowski@wdk.de

030-726216-120

01-07-2022

Neuer wdk-Präsident: Michael Wendt folgt auf Anish K. Taneja

Präsidentennachfolge beim Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main: Mit dem heutigen Tag tritt Michael Wendt sein Amt als Nachfolger von Anish K. Taneja (Michelin) an. Die wdk-Vizepräsidenten hatten ihn am 28. Juni 2022 einstimmig ernannt. Wendt ist Vorsitzender des Auf-sichtsrats der Pirelli Deutschland GmbH. Er gehört seit 14 Jahren dem wdk-Präsidium an, seit Mai 2022 als Vizepräsident. Im Amt des Präsidenten folgt er Anish K. Taneja nach, der Ende Juni 2022 auf eigenen Wunsch aus diesem Amt ausscheidet und in einer anderen Branche neue berufliche Herausforderun-gen annimmt. Die Amtsperiode des wdk-Präsidenten läuft noch bis zum Herbst 2023.

MEHR...


30-05-2022

Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ): Chancen auf konjunkturelle Erholung durch Lieferkettenprobleme limitiert

Chancen auf konjunkturelle Erholung durch Lieferkettenprobleme limitiert -
Burden sharing in den Lieferketten ist elementar – Entspannung der
existentiellen Energiepreiskrise liegt in staatlicher Verantwortung

Konjunkturelle Perspektiven 2022

Die Zulieferer sind in das Jahr 2022 mit einem Umsatzplus von 13% im ersten Quartal auf 63 Mrd. Euro gestartet. Dieser Zuwachs beruht lediglich auf gestiegenen Vormaterialkosten und schlägt sich nicht in besseren Betriebsergebnissen nieder. Der Anstieg der Erzeugerpreise um ebenfalls 13% in diesem Vergleichszeitraum belegt dies. Vor dem Hintergrund der globalen Lieferkettenprobleme sind Kapazitätsauslastung und Produktion gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen. Die Zulieferer zeigen sich ihrer Verantwortung bewusst und hielten die Beschäftigung ungeachtet der
nachlassenden Auslastung stabil.

Die fragile Lage spiegelt sich deutlich im aktuellen Geschäftsklima der Zulieferer wider:
Aufgrund der noch guten Auftragsbestände liegt die Einstufung der aktuellen Lage noch im positiven Bereich. Die Verunsicherung durch die anhaltenden Lieferkettenprobleme sowie die explodierenden Rohstoff- und Energiepreise spiegelt sich in der überwiegend skeptischen Erwartungshaltung für den weiteren Jahresverlauf wider.

MEHR...


12-04-2022

Preisexplosion bei Rohstoffen - Deutsche Kautschukindustrie sieht Belastungsgrenze erreicht

Die Notierungen bei Rohstoffen eilen von Rekord zu Rekord. Mittlerweile haben die Preise ein Niveau erreicht, das die Unternehmen in ihrer Existenz bedroht sind. Darauf weist der wdk in Frankfurt am Main nachdrücklich hin.

MEHR...


01-04-2022

Mittelständische Industrie in Deutschland braucht verlässliche und bezahlbare Energieversorgung

Für das Bündnis erklärt der Hauptgeschäftsführer der deutschen Textil- und Modeindustrie, Uwe Mazura: „Alle Anstrengungen der Bundesregierung, die Energie- und besonders die Gasversorgung in Deutschland zu sichern, sind entscheidend, um für die größte volkswirtschaftliche Krise der vergangenen Jahrzehnte gewappnet zu sein. Sollte die Gasversorgung in Deutschland rationiert werden, stehen flächendeckend Bänder und Maschinen still, nahezu jede Produktgruppe mit Tausenden von Vorprodukten würde davon betroffen sein. Damit wird uns auch der Umbau unserer Wirtschaft weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energien nicht gelingen.“

MEHR...


15-03-2022

Russland-Ukraine-Konflikt: Versorgungslage deutscher Kautschukunternehmen spitzt sich zu - Automobilzulieferer besonders getroffen

Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat nach knapp drei Wochen massive Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Auch auf die Unternehmen der Kautschukindustrie, also die Hersteller von Produkten aus Gummi, darunter Reifen, Schläuche, Dichtungen oder Gesundheitsschutzprodukte. „Ruß ist für unsere Produktion ein unverzichtbarer Stoff und kommt bisher zu über einem Drittel aus Russland“, erläutert Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main. „Russische Lieferungen fallen aus und die europäischen Kapazitäten reichen nicht aus, den Bedarf zu decken. Die europäischen Ruß-Produktionen werden darüber hinaus wesentlich mit russischem Gas gespeist, so dass sich eine doppelte Gefährdungslage ergibt.“

MEHR...


24-02-2022

Deutsche Kautschukindustrie 2021/2022: Noch immer stark gestörtes Geschäftsumfeld – Ukraine-Eskalation verschärft Energiepreiskrise

Das Jahr 2021 ist für die deutsche Kautschukindustrie erneut ein sehr ungewöhnliches Jahr mit schnell wechselnden Phasen wirtschaftlicher Aufholprozesse sowie konjunktureller Rückschläge gewesen. Was sich schon in der zweiten Jahreshälfte 2020 abzeichnete, bestätigte sich 2021: Der Lockdown großer Teile der Industrie war definitiv einfacher zu realisieren, als der schnelle Wiederanlauf. Nach Angaben des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) häuften sich die Engpässe und Hindernisse bei der Materialbeschaffung.

„Die Lieferkette stockte zum einen durch Logistikstaus sowohl im Schiffs- als auch im Straßengüterverkehr. Zum anderen kam es zu einer nie zuvor dagewesenen Anzahl und Frequenz von Force Majeure-Meldungen bei Vorprodukten der Kautschukverarbeitung. Corona war dabei nur eine der Ursachen. Dazu kamen Naturkatastrophen, Betriebsunfälle und Maschinenschäden.“, erläutert Michael Berthel, Chef-Volkswirt des Verbands.

MEHR...


21-02-2022

Energiepreisexplosion und CO2-Bepreisung: Viele Unternehmen stehen vor dem Aus in Deutschland!

Der industrielle Kern Deutschlands steht auf dem Spiel und damit Wohlstand, gute Arbeitsplätze und industrielles Know-how, um die Klimawende zu bezahlen und zu gestalten. Daran lässt die vom Bundesverband der Deutschen Industrie, BDI, vorgestellte Studie über die Energiekosten im industriellen Mittelstand keine Zweifel mehr. Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Keramische Industrie: „Die Lage ist nicht ernst, sie ist sehr ernst! Die Kostenspirale dreht sich so schnell wie seit 50 Jahren nicht mehr. Dazu kommen nationale Zusatzbelastungen und Abgaben, wie die CO2-Bepreisung, die Mitbewerber in Europa und der Welt nicht haben. Die mittelständische Industrie hat keine andere Wahl mehr, als der Öffentlichkeit das ganze Ausmaß der Folgen vor Augen zu führen! Wenn die Bundesregierung nicht handelt, wird es zu einer dramatischen Abwanderung von Industrie, Arbeitsplätzen, Know-how und Wohlstand kommen.“

MEHR...


26-01-2022

Bündnis Faire Energiewende begrüßt schnelle Abschaffung der EEG-Umlage

Das Bündnis Faire Energiewende begrüßt die Überlegungen der Regierungskoalition, die für 2023 geplante Abschaffung der EEG-Umlage vorzuziehen. „Die Finanzierung der Energiewendekosten aus dem Bundeshaushalt fordern wir bereits seit 10 Jahren als sowohl sozial faire als auch für die Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Industrie einzig mögliche Form der Förderung der Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Quellen. Diesen für das Jahr 2023 im Koalitionsvertrag vorgesehenen Meilenstein der Energiewende angesichts der Strompreisentwicklung, die sich zum Jahresende 2021 nochmals dramatisch zugespitzt hat, vorzuziehen, begrüßen wir ganz ausdrücklich!“, ermutigt Dr. Hubert Schmidt, Präsident des Wirtschaftsverbandes Stahl- und Metallverarbeitung, die Politiker der Regierungsparteien.

MEHR...


19-11-2021

Herbsttagung 2021: Deutsche Kautschukindustrie will nachhaltige Erholung aktiv gestalten

Hohe Rohstoff- und Energiepreise, Erholung der Märkte, Liquiditätsprobleme in der Automobilzulieferung und zunehmende Regulierung – diese uneinheitliche und volatile Entwicklung stand im Zentrum der diesjährigen Herbsttagung des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) am 18. November 2021 in Frankfurt am Main. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen hob der Präsident des wdk, Anish K. Taneja, die Stärke der Branche hervor. Der deutschen Kautschukindustrie werde es gelingen, diese zu meistern und eine Erholung nach der Corona-Krise aktiv zu gestalten.

MEHR...


04-10-2021

Deutsche Kautschukindustrie: Automobilzulieferer am Rande des Abgrunds

„Wenn wir nicht schnellstmöglich zu einem anderen Umgang miteinander finden, so erleben wir bis Weihnachten eine Insolvenzwelle bei kleinen und mittelständischen Automobilzulieferern“, so Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk) heute in Frankfurt/Main. „Uns erreichen aus den verschiedensten Automobilzuliefer-Industriebranchen Meldungen über existenzbedrohende Liquiditätsengpässe. Die Automobilhersteller nehmen die von ihnen bestellten Teile nicht ab, obwohl die Zulieferer auf Basis dieser Bestellungen ihre Produktion trotz massiver Rohstoff-Preissteigerungen aufrechterhalten haben. Das zerreißt die Unternehmen“, so Engelhardt.

MEHR...


27-09-2021

Kautschukindustrie zum Ausgang der Bundestagswahl: „Zukunftsdialog“ mit der Wirtschaft erforderlich

„Alle Parteien, die gestern einen Auftrag zur Regierungsbildung bekommen haben, müssen dieser Verantwortung gerecht werden“, sagte Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt/Main zum vorläufigen Ergebnis der gestrigen Bundestagswahl. „Wir können uns angesichts der großen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen keine Hängepartie wie 2017 leisten.“ Erforderlich sei eine stabile und handlungsfähige Regierung, die sich den aktuellen Herausforderungen stelle.

MEHR...


10-09-2021

wdk-Präsident Taneja anlässlich der IAA MOBILITY 2021: Nachhaltige Zukunft gemeinsam anpacken!

Bei der nachhaltigen Transformation der Mobilität setzt die deutsche Kautschukindustrie auf Innovation und unternehmerische Verantwortung. „Die Mobilitäts- und Klimawende packen wir nur mit intelligenten und nachhaltigen technischen Lösungen“, sagte der Präsident des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk), Anish K. Taneja, anlässlich der IAA MOBILITY 2021 in München. „Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe, zu deren Lösung unsere Branche von der kleinsten Dichtung bis zum größten Reifen aktuell alle Optimierungspotenziale prüft und umsetzt.“

MEHR...


03-09-2021

Deutsche Kautschukindustrie: Dynamische Konjunkturerholung – Versorgungslage angespannt

Die deutsche Kautschukindustrie konnte im 1. Halbjahr 2021 den seit Mitte vergangenen Jahres eingeleiteten Erholungsprozess fortsetzen. In einzelnen Segmenten der Branche (non-automotive Industrie, Bau, Verbraucherprodukte) reichen die Umsätze bereits wieder an die Umfänge des Jahres 2019 heran. Sorgen bereitet aber die Entwicklung des wichtigsten Abnehmers industrieller Kautschukprodukte: die Automobilhersteller kommen mit ihrer Fahrzeugproduktion sowohl national als auch international nicht in Fahrt.

MEHR...


02-06-2021

wdk übernimmt Schirmherrschaft von AZuR

100% Wiederverwertung von Altreifen und ein geschlossener Wertstoffkreislauf: Recycling von Reifen und nachhaltige Produkte stehen beim AZuR-Netzwerk im Mittelpunkt. Der wdk mit Stephan Rau, als der Technische Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der
deutschen Kautschukindustrie e.V., wird neuer Schirmherr des Innovationsforums Altreifen-Recycling AZuR (Allianz Zukunft Reifen).

MEHR...


28-04-2021

Tag der Kautschukindustrie 2021 | Corona-Krise kann bewältigt werden - wenn die Rahmenbedingungen stimmen

Hochrangige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, spannende Einsichten und bemerkenswerte Aussichten, dazu interessante Gespräche und Networking – und das alles rein virtuell. Am 27. April 2021 hat der diesjährige Tag der Kautschukindustrie als neuartig konzipiertes Online-Event in digitalen Veranstaltungsräumen stattgefunden. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf der sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie andeutenden Zeitwende, die von Experten unter verschiedenen Aspekten beleuchtet wurde. Der Präsident des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk), Anish K. Taneja, sieht die Branche gerüstet, die Zeitenwende zu bewältigen und aktiv zu begleiten.

MEHR...


22-04-2021

Bundestag muss Wort halten, sonst droht Pleitewelle in mittelständischer Industrie!

Mittelständisches Industriebündnis „Bündnis Faire Energiewende“ übermittelt Abgeordneten Sechs-Punkte-Rettungsplan

Der Deutsche Bundestag hatte sich bei Verabschiedung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes, kurz BEHG, ausdrücklich dafür ausgesprochen, dass die mittelständische Industrie bei der CO2-Bepreisung entlastet werden muss. Damit sollte erreicht werden, dass Hersteller und Weiterverarbeiter aus dem energieintensiven Mittelstand im Wettbewerb mit großen Unternehmen und Anbietern außerhalb Deutschlands beim Kostenfaktor Energie überhaupt noch wettbewerbsfähig sind. Die Bundesregierung hat deshalb eine entsprechende Verordnung erarbeitet, die aber in vielen Punkten ihr Ziel verfehlt.

MEHR...


14-04-2021

Kautschukverarbeiter hochgradig von enger Versorgungslage bei Industrierohstoffen betroffen

Die deutschen Kautschukverarbeiter sehen sich zunehmend im Griff turbulenter Rohstoffmärkte und warnen deshalb vor den Auswirkungen. Die Versorgungslage bei wichtigen Industrierohstoffen ist zum Reißen angespannt, einzelne Produktionsausfälle sind schon eingetreten und eine Besserung ist nicht in Sicht.

MEHR...


03-03-2021

wdk kritisiert Haftung und Bußgelder im Lieferkettengesetz als zu weitgehend

Nach der Verabschiedung des Lieferkettengesetzes durch das Bundeskabinett hat der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) die Regelungen als zu weitgehend kritisiert. Insbesondere die Pflicht zu Abhilfemaßnahmen bei mittelbaren Zulieferern unter bestimmten Umständen sowie die Höhe und Berechnung der Bußgelder seien unangemessen, erklärt wdk-Hauptgeschäftsführer Boris Engelhardt. Es bestehe außerdem die Gefahr, dass das Gesetz auch faktische Auswirkungen auf kleine und mittelständische Unternehmen als Zulieferer haben könne, obwohl das Lieferkettengesetz unmittelbar nur für Großunternehmen gelten soll. Diese könnten dadurch überfordert werden. Er sprach sich im Interesse eines fairen Wettbewerbs für eine europäische Lösung aus.

MEHR...


25-02-2021

Bündnis faire Energiewende: Bundesumweltministerium legt wirkungslosen Carbon-Leakage-Schutz vor

Produzierendes Gewerbe muss schnellstmöglich um einen überwiegenden Teil der
CO2-Kosten entlastet werden

Mit großer Verspätung hat das Bundesumweltministerium den Entwurf einer Verordnung zum Carbon-Leakage-Schutz zur rein nationalen CO2-Bepreisung in die Verbändeanhörung gegeben. Das Bündnis faire Energiewende nimmt mit sehr großer Sorge zur Kenntnis, dass der von der Bundesregierung zugesagte Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe im Entwurf nicht einmal im Ansatz geregelt ist. Dabei gab es einen klaren Arbeitsauftrag des Deutschen Bundestags, den das Bundesumweltministerium offenkundig nicht erfüllen möchte.

MEHR...


24-02-2021

Deutsche Kautschukindustrie 2020/2021: Die Pandemie beeinträchtigt massiv das Wirtschaftsgeschehen

Bei der Vorstellung der konjunkturellen Kennzahlen hat das Statistische Bundesamt kürzlich 2020 ein „schwarzes Jahr für die Industrie“ genannt. Demnach ist die gesamte Industrieproduktion in Deutschland wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr um 10,8 Prozent gesunken. Den härtesten Rückschlag hatte es im April mit einem Minus von 29,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gegeben. Im Dezember lag das Minus zum November noch bei 1,5 Prozent. Vor allem die Autoindustrie, Deutschlands wichtigster Industriezweig, litt unter dem Lockdown. Spiegelbildlich stellt sich das Geschäftsjahr 2020 der deutschen Kautschukindustrie dar: Die Branche wurde insbesondere wegen ihrer starken Kopplung an die Automobilindustrie stark in Mitleidenschaft gezogen. In fast allen übrigen wichtigen Abnehmerbereichen ging die Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr zwar ebenfalls spürbar, aber insgesamt etwas moderater zurück. Der Branchenumsatz insgesamt umfasste 2020 ein Volumen von 9,37 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 14,5 Prozent. Damit ist die wdk-Prognose vom April 2020 von der Realität bestätigt worden.

MEHR...


13-01-2021

Nationaler Emissionshandel belastet Unternehmen seit Jahresbeginn – zugesagte Entlastung lässt auf sich warten

Seit Beginn des Jahres ist der nationale Emissionshandel in Deutschland in Kraft und führt bei den Unternehmen, die in ihren Prozessen teilweise viel Brennstoff benötigen, zu erheblichen Belastungen. Da es sich um eine reine nationale Mehrbelastung handelt, die die weltweiten Wettbewerber der deutschen Kautschukindustrie nicht kennen, erleiden die Unternehmen erhebliche Wettbewerbsnachteile. Außerdem entziehen die gestiegenen Energiepreise dringend benötigte Liquidität.

MEHR...


09-12-2020

Aktualisierte wdk-Leitlinie 2201 „Qualitätsmerkmale von Elastomerbahnen und -platten“ veröffentlicht

Die aktualisierte wdk-Leitlinie 2201 ist mit der Ausgabe Oktober 2020 fertiggestellt und veröffentlicht worden. Sie ersetzt die Ausgabe von März 2008. Die Leitlinie gibt Kunden, die Elastomerbahnen oder Elastomerplatten (Spezialplatten / Standard- / Katalogware) ordern, die Möglichkeit, Produkte verschiedener Hersteller oder Importeure untereinander im Hinblick auf technische Eigenschaften zu vergleichen.

MEHR...


20-11-2020

wdk-Herbsttagung 2020: Standortbestimmung der Kautschukindustrie zwischen Corona-Krise und Industrietransformation

Im Zeichen der Corona-Pandemie und des Wandels der industriellen Wertschöpfungskette hat am 19. November 2020 die Herbsttagung des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) stattgefunden. Bei der rein virtuellen Veranstaltung beleuchteten Experten unterschiedliche Aspekte der Branchenentwicklung und gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern „Orientierung in schwierigen Zeiten.“

MEHR...


19-11-2020

Neuer wdk-Präsident - Anish K. Taneja tritt die Nachfolge von Dr. Ralf Holschumacher an

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) hat einen neuen Präsidenten. Das Engere Präsidium des wdk ernannte am 19. November 2020 Anish K. Taneja (Präsident Michelin-Region Europe North) zum Nachfolger von Dr. Ralf Holschumacher (Vice President Supply Chain EMEA and LATAM Baby Division Newell Brands), der seit 2014 amtierte.

MEHR...


16-11-2020

Automobil-Zulieferer benötigen doppeltes Belastungsmoratorium und Impulse, die Beschäftigung sichern

Vom Autogipfel am 17.11 erwarten die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) organisierten mittelständischen Branchen klare Impulse zur Stützung der deutschen Zulieferunternehmen.

MEHR...


09-11-2020

Mittelständische Industrie braucht Belastungsmoratorium

Bündnis Faire Energiewende warnt vor erheblichen Wettbewerbsnachteilen und Verwerfungen am Arbeitsmarkt

Nach der Entscheidung für einen zweiten Lockdown in Deutschland sieht das Bündnis Faire Energiewende ein Belastungsmoratorium für das heimische produzierende Gewerbe als unverzichtbar zur Krisenbewältigung an. Zahlreiche Industriebranchen sind massiv durch die Folgen der Pandemie bedroht. Viele Unternehmen wissen nicht, wie sie über den Winter kommen.

MEHR...


15-10-2020

Bundesregierung lässt mittelständische Industrie bei Strompreis und Energiekosten im Regen stehen

Bündnis faire Energiewende kritisiert: EEG-Umlage zu hoch – Bundesregierung hält versprochene Strompreissenkung nicht ein


Die im Bündnis faire Energiewende zusammengeschlossenen mittelständischen Industriebranchen senden einen eindringlichen Appell an Bundesregierung und Bundestag: Für etwa 10.000 mittelständische Industrieunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten bedeutet die heute angekündigte Deckelung der EEG-Umlage für 2021 keine wirkliche Entlastung bei den Stromkosten. Dabei hatte die Bundesregierung versprochen, im Gegenzug zur Einführung einer CO2-Bepreisung die Stromkosten spürbar zu senken. Hier lässt die Bundesregierung ihre mittelständische Industrie im Regen stehen. Bislang gibt es zudem keine Entlastungsregeln für Unternehmen, die aus Mangel an grünen Alternativen noch mit herkömmlichen Energieträgern produzieren müssen.

MEHR...


31-08-2020

Massiver Konjunktureinbruch in der deutschen Kautschukindustrie im 1. Halbjahr 2020

Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat in der deutschen Kautschukindustrie tiefe Spuren hinterlassen. Nach dem 1. Halbjahr 2020 lag das Umsatzminus im Vergleich zum Vorjahr bei rund 22 Prozent. Die Branchenunternehmen konnten nach Angaben des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) mit ihren Produkten nur noch knapp 4,5 Milliarden Euro erwirtschaften.

MEHR...


24-08-2020

Recyclingquote bei Altreifen steigt auf neues Rekordhoch – Beleg für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft

Die Recyclingquote bei Altreifen hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht. Das teilte der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main anlässlich der Vorlage der  Altreifenzahlen mit. Demnach lag die Gesamtmenge an Altreifen 2019 insgesamt bei 571.000 Tonnen. Das ist ein Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

MEHR...


18-06-2020

Energiepolitik der Bundesregierung gefährdet akut die mittelständische Industrie am Standort Deutschland

10.000 mittelständische Industrieunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten in Deutschland sehen akuten Handlungsbedarf in der Energiepolitik der Bundesregierung. In einem gemeinsamen Appell wenden sich die energieintensiven Branchen, die sich im Bündnis Faire Energiewende zusammengeschlossen haben, an die Große Koalition und warnen vor Abwanderungen, dem Verlust von Arbeitsplätzen, Wertschöpfung und Know-How mit irreversiblen Folgen für den Industriestandort Deutschland.

MEHR...


28-04-2020

Corona-Krise trifft Kautschukindustrie in schwieriger Phase - Zweistelliger Umsatzrückgang zu erwarten

Die Corona-Krise erwischt die deutsche Kautschukindustrie in einer schwierigen Phase. Schon in der zweiten Jahreshälfte 2019 hatten die Umsätze in der gesamten Breite des Produktportfolios nachgegeben. Insgesamt lag der Branchenumsatz im vergangenen Jahr mit knapp elf Milliarden Euro um 4,2 Prozent unter dem von 2018. Erstmals seit Jahren sank wieder die Zahl der Beschäftigten, von rund 75.000 auf gut 73.000. Für 2020 befürchtet der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) einen zweistelligen Umsatzrückgang.

MEHR...


28-04-2020

Kreislaufwirtschaft in der Kautschukindustrie funktioniert! wdk veröffentlicht "MOVING IN CIRCLES"

Die Kreislaufwirtschaft in der deutschen Kautschukindustrie funktioniert. Das stellt die neue Broschüre „MOVING IN CIRCLES“ heraus, die der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) heute veröffentlicht hat. Darin werden das nationale Kreislaufwirtschaftssystem für Kautschuk und Elastomere anschaulich dargestellt und erstmals die entsprechenden Stoffströme quantifiziert.

MEHR...


20-03-2020

Corona-Krise: Wer schützt die mittelständische Zulieferindustrie?

Die Automobilhersteller verkünden europaweit seit Ende letzter Woche Werksschließungen mit nicht absehbaren Folgen für die Zulieferkette. Die von der Bundesregierung angekündigten Überbrückungskredite über KfW-Programme für die Industrie gehen in die richtige Richtung, jedoch sind diese derzeit nicht für jeden erreichbar.

MEHR...


04-03-2020

Deutsche Kautschukindustrie 2019/2020: 2019 ging wenig erfolgreich zu Ende

Das Jahr 2019 ist für die deutsche Kautschukindustrie wenig erfolgreich zu Ende gegangen. In der 2. Jahreshälfte gaben die Umsätze in der Breite des Produktportfolios gegenüber dem Vorjahr nach. Zuvor war nur das Automobil-Zuliefergeschäft betroffen gewesen. Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main mitteilte, schrumpfte der Branchenumsatz gegenüber 2018 um 4,2 % auf knapp 11 Milliarden Euro. Für 2020 erwarten Verband und Unternehmen eine Seitwärtsentwicklung bei den Umsätzen mit Tendenz zur „roten Null“. Auch das Investitionsvolumen dürfte 2020 im Vergleich zum Vorjahr merklich sinken.

MEHR...


12-02-2020

wdk informiert über neue Freigaberegeln bei der Umrüstung von Motorradreifen

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) weist auf wichtige Änderungen bei der Bereifung von Motorrädern hin. Anders als früher kann eine herstellerseitige Bereifungsempfehlung oder Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht länger als alleiniger Nachweis über eine gefährdungsfreie Montage mit abweichender Dimension oder Bauart herangezogen werden. Vielmehr ist nun eine kostenpflichtige Begutachtung erforderlich bei Reifen, die seit Beginn des Jahres hergestellt wurden und von 2025 an bei allen Reifen mit abweichender Dimension oder Bauart.

MEHR...


27-01-2020

Drohender Arbeitsplatzabbau in der Automobilindustrie: Kautschukindustrie fordert politisches Gegensteuern

„Wir dürfen den sich abzeichnenden Arbeitsplatzabbau in der Automobilbranche Deutschlands nicht als unabwendbar hinnehmen! Andernfalls erwarten uns dramatischere Folgen für unsere Gesellschaft, als wir uns aktuell vorstellen können.“ Mit diesen Worten reagierte Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk), auf den im Auftrag der Bundesregierung unter dem Dach der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) veröffentlichten „1. Zwischenbericht zur strategischen Personalplanung und -entwicklung im Mobilitätssektor“. Demnach stehen deutsche Automobilhersteller und -zulieferer vor einem Arbeitsplatzabbau von bis zu 410.000 Stellen.

MEHR...


13-01-2020

Initiative NEW LIFE für mehr Nachhaltigkeit ins Leben gerufen

Acht Mitglieder des Arbeitskreises Sekundärrohstoffe im Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) haben Ende 2019 die Initiative NEW LIFE gegründet. Ihr erklärtes Ziel ist es, Medien, Politik und einer breiten Öffentlichkeit die Vorteile von Recycling-Produkten aus End-of-Life Tires (ELT) aufzuzeigen und zum nachhaltigen Handeln zu motivieren. Heute wurde die Website initiative-new-life.de gelauncht, die umfassend über Recycling-Produkte informiert, von Hintergründen zur Kreislaufwirtschaft über Ansätze für nachhaltiges Handeln bis hin zur Vorstellung von Produkten aus Recycling-Material.

MEHR...


17-12-2019

Schlag ins Gesicht der mittelständischen Industrie – Bündnis Faire Energiewende appelliert an wirtschaftspolitische Vernunft!

Zur Einigung im Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern, ab 2021 einen Preis für die Tonne CO2 von 25 Euro statt der ursprünglich geplanten 10 Euro einzuführen, erklärt das Bündnis Faire Energiewende:

„Der geplante Einstiegspreis von 25 Euro für die Tonne CO2 ab 2021 ist ein Schlag ins Gesicht jedes mittelständischen Unternehmens, das in Deutschland produziert. Wir stehen zu den Klimazielen der Bundesregierung. Wenn der Preis aber ist, dass wir unsere Werkshallen in Deutschland schließen müssen, weil sich kein Mensch mehr unsere künstlich verteuerten Produkte leisten kann, dann sollen Bund und Länder das den Menschen in Deutschland vor Weihnachten klipp und klar sagen. Außerdem müssen sie erklären, warum für das Klima ein Abwandern der Produktion in Länder sinnvoll sein soll, in denen CO2 weit hinten auf der Tagesordnung steht. Wenn die Klimaziele der Bundesregierung vernünftig umgesetzt werden sollen, brauchen wir Investitionsspielräume. Was Bund und Länder jetzt planen, gleicht dagegen einer mutwilligen Zerstörung unserer mittelständischen Industrie. Wir fordern daher gemeinsam als Bündnis faire Energiewende aus sechs mittelständisch geprägten Industriebranchen mit rund 10.000 Unternehmen und mehr als einer Million Beschäftigten, dass der Einsatz von Brennstoffen in industriellen Wärmeprozessen von Beginn des Emissionshandels an einen wirksamen und unbürokratischen Carbon-Leakage-Schutz bekommt.“

MEHR...


19-11-2019

wdk-Herbsttagung 2019: Deutsche Kautschukindustrie steht vor großen Herausforderungen

Eine eingetrübte Branchenkonjunktur vor dem Hintergrund immer unvorhersehbarer Märkte. Die diesjährige Herbsttagung des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main hat die vielfältigen Herausforderungen aufgezeigt, vor denen die Branche steht. Die traditionelle Veranstaltung am 18. November 2019 spannte unter dem Motto „Vorhalten – Mithalten – Nachhalten“ einen weiten Bogen von der konjunkturellen Lage über die Rohstoffmärkte bis hin zu Fragen von Industriepolitik und Nachhaltigkeit.

MEHR...


08-11-2019

Bündnis faire Energiewende: Klimapaket der Bundesregierung gefährdet mittelständische Industrie

Bündnis faire Energiewende: Klimapaket der Bundesregierung gefährdet mittelständische Industrie – Strompreise müssten massiv sinken, wenn fossile Energien durch Strom ersetzt werden sollen - nationaler Emissionszertifikatehandel geht für mittelständische Industrieunternehmen an die Existenz - Bundestag darf sich bei Beratungen nicht unter Zeitdruck setzen lassen.

MEHR...


16-10-2019

Gummistraße im Rahmen der K 2019 eröffnet

Mit einer beschwingten Eröffnungsveranstaltung startete heute in Düsseldorf die von der Kautschukbranche gemeinsam angebotene „Gummistraße“ im Rahmen der Messe K 2019. Musikalische Begleitung erhielt die Eröffnung durch die Gruppe „Heavy Gummi“.

MEHR...


29-08-2019

Schwäche der Automobil-Industrie erfasst auch die deutsche Kautschukindustrie

Die Kautschukindustrie bekommt die Produktionsschwäche bei Pkw zu spüren. Fast 80 Prozent des Branchenumsatzes wird im Automotive-Sektor generiert und die Mehrzahl der Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) sind im Bereich der Automobilzulieferung aktiv. Insofern spiegelt sich das aktuell niedrige Fertigungsniveau im Branchenumsatz wider, der nach den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Ein Volumen von 5,52 Milliarden Euro bedeutet ein Umsatzminus von 7,4 Prozent. Im Inland ist der Umsatzrückgang fast zweistellig.

MEHR...


02-08-2019

Stoffliche Verwertung von Altreifen steigt weiter

Das stoffliche Recycling von Altreifen hat weiter zugenommen, während die thermische Verwertung weiter rückläufig ist. Wie der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) in Frankfurt am Main mitteilte, lag die Gesamtmenge an Altreifen 2018 insgesamt bei 583.000 Tonnen. Das ist geringfügig weniger als im Vorjahr.

MEHR...


15-07-2019

Fahrzeugantriebe: Appell der deutschen Kautschukindustrie für Technologieoffenheit

Ist Elektromobilität tatsächlich die Antwort auf die Frage nach dem ökologisch, ökonomisch und sozial zukunftsweisenden Verkehrs-Antriebskonzept in Deutschland? Die Käufer von Neufahrzeugen sind sich da nicht so sicher, siehe die aktuelle Nachfrage. „Nein“, sagen viele Technik-Experten - inzwischen allerdings nur noch hinter verschlossenen Türen. Denn weder in den Breitenmedien noch in der politischen Meinungsbildung haben langatmige Sachargumente aktuell eine Chance. Mit fatalen Folgen: Naturgesetze werden einfach ignoriert. Wir brauchen jetzt einen ideologisch unverstellten Blick auf passgenaue Mobilitätskonzepte. „Wir rufen Politik und Automobilhersteller in Deutschland auf, sich hinsichtlich der Antriebskonzepte der Zukunft strategisch technologieoffen zu positionieren und auch die Förderung von Alternativen nicht aus dem Auge zu verlieren“, so Boris Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (wdk) in Frankfurt am Main. 

MEHR...


08-05-2019

Tag der Kautschukindustrie 2019: wdk und ADK betonen Rolle der Unternehmen für Stabilität und Wohlstand

Mit Selbstbewusstsein haben der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) auf ihrem gemeinsam veranstalteten Tag der Kautschukindustrie in Berlin die hohe Relevanz ihrer Branche betont. „Ohne unsere Produkte bewegt sich im wahrsten Sinne des Wortes nichts“, betonte wdk-Präsident Dr. Ralf Holschumacher. Ohne die vielfältigen Elastomer-Erzeugnisse gäbe es kein Trinkwasser, keine Lebensmittelproduktion oder keine Fahrzeuge. Gleichzeitig kritisierte er eine zunehmende wirtschaftspolitische Apathie und Ideologisierung in der Bundespolitik.

MEHR...


21-03-2019

wdk veröffentlicht neue Leitlinien zu Schließsystemen an Kraftfahrzeugen

Der wdk hat zwei neue Leitlinien im Bereich der Abschalteinrichtungen zu Schließsystemen an Kraftfahrzeugen veröffentlicht. Hintergrund ist die fortschreitende Verbreitung von automatisch angetriebenen, fremdkraftbetätigten Schließsystemen an Fahrzeugen wie etwa Schiebedächer, Seitentüren oder Heckklappen. Dies machte es aus Sicht des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie notwendig, die dabei auftretenden Kräfte zu beschreiben und zu begrenzen.

MEHR...


01-03-2019

Deutsche Kautschukindustrie 2018/2019: Schwaches zweites Halbjahr verstärkt Umsatzrückgang

Auf Licht folgte Schatten: Das zeigen die statistischen Eckdaten des Jahres 2018 für die deutsche Kautschukindustrie. Demnach war das vergangene Jahr insgesamt durch ein starkes 1. Halbjahr und von einer deutlich schwächeren Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte gekennzeichnet. Dabei entwickelten sich die einzelnen Produktsparten unterschiedlich. Während die Hersteller von non-automotiven technischen Gummiprodukten sowohl im In- als auch im Ausland Absatz und Umsatz steigern konnten, nahm der Absatz mit automotiven Anwendungen ab. Im Ergebnis sank der Branchenumsatz 2018 um 2,6% auf 11,44 Milliarden Euro.

MEHR...


19-02-2019

EU-Reifenlabel: wdk für Steigerung des Bekanntheitsgrades und Stärkung der Marktüberwachung statt verfrühter Reform

Beim Kauf von Fahrzeugreifen bietet das EU-Reifenlabel eine wichtige Entscheidungshilfe. Mit seiner Hilfe sollen sich Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem Blick über wesentliche Produkteigenschaften informieren können. In der Praxis ist das Bewusstsein für das 2012 eingeführte EU-Reifenlabel und seine Aussagen auf Konsumentenseite bislang jedoch nur schwach ausgeprägt. Wie eine Studie der Lizeo Group jüngst ergeben hat, fehlt vielen Käuferinnen und Käufern zugleich das Verständnis dafür, dass sich Reifen nicht nur hinsichtlich ihres Preises, sondern auch in Bezug auf ihre Leistungseigenschaften unterscheiden. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) tritt deshalb dafür ein, das EU-Reifenlabel noch bekannter zu machen und das Verbrauchervertrauen durch einen Ausbau der Marktüberwachung zu stärken. Eine verfrühte Überarbeitung des EU-Reifenlabels lehnt der wdk jedoch strikt ab.

MEHR...


11-02-2019

„Die Physik lässt sich politisch nicht außer Kraft setzen!“ – Automobil-Zulieferverbände fordern technologieneutrale Gesetzgebung

Plädoyers für eine ideologiefreie sowie faktenbasierte Förderung von Mobilität in Deutschland standen im Mittelpunkt des ArGeZ-Zulieferforums am 31. Januar 2019 in Frankfurt am Main. Das Jahrestreffen von sieben in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) zusammengeschlossenen Industrieverbänden stand im Zeichen der „Zulieferer in disruptiven Zeiten“. Scheinbar konkurrierende Mobilitätskonzepte und deren staatliche Regulierung, Angriffe auf die WTO und den freien Welthande